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Unser Arzt zum Thema Impotenz (erektile Dysfunktion):

Die meisten Männer leiden früher oder später während ihres sexuell aktiven Lebens einmal unter Erektionsstörungen. Deshalb ist es wichtig zu wissen, dass gelegentliche Probleme mit der Erektionsfähigkeit noch kein Grund zur Besorgnis sind. Falls die Probleme jedoch von Dauer sind, handelt es sich eventuell um Impotenz. Deshalb sollten Sie bei häufig auftretenden Erektionsstörungen unbedingt professionelle Hilfe aufsuchen.

In den meisten Fällen sind gelegentliche Erektionsstörungen eher die Folge von Müdigkeit, Stress oder zu hohen Alkoholkonsum als die Ursache einer tieferliegenden Krankheit. Dauerhafte Impotenz hingegen ist oftmals eine Begleiterscheinung oder auch ein erstes Frühwarnzeichen einer ernstzunehmenden Krankheit mit organischer Ursache die medizinischer Behandlung bedarf, wie z.B. Diabetes. In diesem Fall ist es sehr wichtig, dass Sie sich frühzeitig untersuchen lassen, um eventuelle Spätfolgen oder anderweitige Schäden zu vermeiden bzw. zu minimieren.

Was ist Impotenz (erektile Dysfunktion)?

Erektile Dysfunktion ist die mittlerweile gängige Bezeichnung von Impotenz - der häufig oder dauerhaft auftretenden Unfähigkeit, eine zum Geschlechtsverkehr ausreichend harte Erektion zu erlangen und/oder aufrechtzuerhalten. Erektionsstörungen sind ein ernstzunehmendes Problem, das für die meisten betroffenen Männer eine schwerwiegende psychische Belastung darstellt.

Wie viele Männer sind von Impotenz betroffen?

Erektile Dysfunktion ist ein sehr häufig auftretendes Problem. Mindestens 10% aller Männer sind davon betroffen, d.h. hierzulande sind das etwa 4 bis 6 Millionen Männer. Mit steigendem Alter treten Erektionsstörungen zunehmend häufig auf. Die erektile Dysfunktion ist jedoch keine unvermeidliche Begleiterscheinung des Älterwerdens.

Wodurch wird Impotenz verursacht?

Fast jeder Mann ist früher oder später während seines sexuell aktiven Lebens von vorübergehenden Erektionsstörungen betroffen. Normalerweise rührt diese Form der ED von Stress oder übermässigem Alkoholkonsum her. Bestimmte Krankheiten oder organische Schäden, wie z.B. multiple Sklerose (MS), Verletzungen des Rückenmarks oder Herz-/Gefässerkrankungen wie ein Schlaganfall oder Herzinfarkt können möglicherweise zu dauerhaften Problemen mit der Erektionsfähigkeit führen. Gelegentliche Unfähgikeit kann sehr schnell zu einer richtiggehenden 'Versagensangst' führen, was die Situation zusätzlich verschlimmert und das sexuelle Verlangen möglicherweise mindert. Bis vor zirka 20 Jahren wurde Impotenz weitgehend für ein rein psychologisches Problem gehalten. Nach dem heutigen Stand der Medizin wissen wir jedoch, dass in 70% der Fälle auch organische Ursachen für die Beschwerden verantwortlich sind. Den meisten Fällen von Impotenz liegen sowohl organische als auch seelische Ursachen zugrunde, die in gegenseitiger Wechselwirkung stehen und sich oftmals gegenseitig verstärken. Es gibt keine wissenschaftlich belegten Zusammenhänge zwischen einer Vasektomie (Sterilisation des Mannes durch Samenleiterdurchtrennung) und einem erhöhten Impotenzrisiko.

* Körperliche Ursachen wirken sich oft allmählich auf die Erektionsfähigkeit aus. In vielen Fällen ist Impotenz ein Frühwarnzeichen von Hormonstörungen, Diabetes, einem hohen Cholesterinspiegel, Durchblutungsstörungen der Penisarterien, Nervenschädigungen im betroffenen Bereich oder chronische Nieren- und Leberprobleme. Impotenz kann auch eine Folge von Alkoholismus oder starkem Rauchen sein.

* Seelische Ursachen haben ihren Ursprung meist in einem negativ behafteten Auslöser, z.B. einem Ehekonflikt bzw. ganz allgemein Problemen in der Partnerschaft. Andere psychisch bedingte Gründe sind z.B. Depressionen, sexuelle Frustration, oder ein geringes Selbstbewusstsein.

Welche Behandlungsmethoden gibt es?

Wenn Sie unter dauerhaften oder häufig auftretenden Erektionsstörungen leiden, sollten Sie sich zunächst ärztlich untersuchen lassen, um organische Ursachen auzuschliessen bzw. zu diagnostizieren. Zur Behandlung von erektiler Dysfunktion stehen momentan folgende Mittel zur Verfügung:

Verschreibungspflichtige Tabletten zum Einnehmen

Sildenafil (Viagra), Tadalafil (Cialis) und Vardenadfil (Levitra) Diese Medikamente werden oral eingenommen und sind in 70% aller Fälle äusserst wirksam. Sie verbessern die Erektionsfähigkeit (bzw. stellen sie wieder her) und wirken nur dann, wenn der Mann auch sexuell erregt ist.

Transurethrale Pille (z. B. Alprostadil [MUSE])

Diese winzig kleine Tablette wird mit Hilfe eines Applikators in die Harnröhre eingeführt. Dort löst sich die Tablette langsam auf und gibt dabei einen erektionsauslösenden Wirkstoff frei.

Injektion (SKAT)

Hierbei wird der Wirkstoff direkt in den Penis gespritzt.

Vakuumpumpe

Hierbei wird der Bluteinstrom in den Penis durch ein Vakuum erhöht, womit eine Erektion erlangt wird. Vakuumpumpen sind einfach und unkompliziert in der Anwendung. Einziger Nachteil - die Erektion fühlt sich eventuell 'kalt' an.

Sexualtherapie

Selbst wenn Sie auf keine der oben genannten Behandlungsformen ansprechen, so ist es dennoch möglich, ein für beide Partner erfüllendes und zufriedenstellendes Sexualleben zu führen - auch ohne Erektion. Ein/e einfühlsame/r Therapeut/in kann Ihnen helfen, neue Wege der Sexualität für sich zu entdecken.

Weiterführende, nützliche Informationen:

Die Selbsthilfegruppe erektile Dysfunktion Webseite: http://www.impotenz-selbsthilfe.de/