GPhC registered pharmacy GHpC registered pharmacy

 

Secured By RapidSSL and Trustico

 

 

 

 

Ratgeber zu ED Behandlungsmethoden

Die erektile Dysfunktion (Impotenz) ist ein häufig auftretendes Problem, das mindestens einen von zehn Männern im Laufe ihres sexuell aktiven Lebens betrifft. Viele Männer leiden über Jahre hinweg im Stillen, ohne sich behandeln zu lassen. Viele Patienten scheuen oder schämen sich, einen Arzt aufzusuchen oder sie wissen gar nicht, dass und wie sie sich helfen lassen könnten und welche Behandlunsgmethoden zur Verfügung stehen.

Derer gibt es nämlich tatsächlich zahlreiche, von Medikamenten über mechanische Hilfen bis hin zu operativen Eingriffen und Psychotherapie. Welcher Behandlungsansatz für Sie der Richtige ist, hängt von der Ursache sowie der Ausprägung Ihrer ED ab.

Oral einzunehmende, verschreibungspflichtige Medikamente: Im Moment sind drei rezeptpflichtige Medikamente auf dem Markt:

Cialis (Tadalafil) ist eine Tablette, die oral eingenommen wird. Diese ist mit Wirkstoffkonzentrationen von 10mg und 20mg erhältlich.

Jetzt neu erhältlich - Cialis für den täglichen Gebrauch in schwacher Dosierung (2.5mg/5mg) Cialis Once a Day.

Levitra (Vardenafil) ist eine Tablette, die oral eingenommen wird. Diese ist mit Wirkstoffkonzentrationen von 5mg, 10mg und 20mg erhältlich.

Viagra (Sildenafil Citrat) ist in Tablettenform erhältlich, mit Wirkstoffkonzentrationen von 25mg, 50mg und 100mg. Die Tabletten werden oral eingenommen.

Uprima (Apomorphin) ist eine Tablette, die unter der Zunge aufgelöst wird. Diese ist mit Wirkstoffkonzentrationen von 2mg und 3mg erhältlich. Dieses Medikament ist jedoch nicht mehr erhältlich, da die Produktion seitens des Herstellers eingestellt wurde.

Im Folgenden finden Sie einen Überblick über die anderen zur Verfügung stehenden Behandlungsmethoden der erektilen Dysfunktion:

Vakuumpumpen: Ein tubenförmiger Plastikbehälter, dem die Luft wird mit Hilfe einer angebrachten Pumpe entzogen wird, wird über den Penis gestreift. Dies bewirkt einen Unterdruck im Tubeninneren, was einen ungehinderten Blutfluss in die Schwellkörper ermöglicht. Um einen vorzeitigen Rückfluss zu verhindern, wird zusätzlich ein Penisring (siehe oben) angebracht.

(Auto)injektionen: Viridal Duo (Alprostadil) und Caverject (Alprostadil) gehören beide in die Kategorie der Schwellkörper-Injektionstherapie (SKAT) und stellen eine Alternative dar für Männer, bei denen die oralen Medikamente (Cialis, Viagra, Levitra) nicht wirken, d.h. bei denen z.B. aufgrund eines operativen Eingriffs Nerven im Penis verletzt wurden, sodass kein sexueller Erregungsimpuls mehr übertragen werden kann. Der Wirkstoff wird vom Patienten oder seiner Partnerin mit einer sehr dünnen Nadel in den Penis injiziert. Als unerwünschte Nebenwirkung kann eine Dauererektion über mehr als vier Stunden (Priapismus). Dies kann sehr schmerzhaft sein und Betroffene müssen umgehend einen Arzt zur Verabreichung des Gegenmittels aufsuchen.

Transurethrale medikamentöse Behandlung: Als Alternative zur Injektion kann der Wirkstoff auch in Zäpfchenform verabreicht werden - er gelangt mit Hilfe eines kleinen Applikators in die Harnröhre. Diese Technik wird als MUSE (Medicated Urethral System for Erections) bezeichnet.Eventuell können dabei Spuren des Wirkstoffs in der Harnröhre verbleiben und demzufolge bei Geschlechtsverkehr ohne Kondom auf die Partnerin übertragen werden, was sich als problematisch erweisen könnte, falls sie schwanger ist.

Diese Medikamente sind keine Aphrodisiaka und steigern das sexuelle Verlangen nicht. Sie können nur dann ihre optimale Wirkung entfalten, wenn Sie sexuell erregt sind bzw. stimuliert werden. Je nach Medikament setzt die Wirkung zwischen zehn Minuten und einer Stunde nach der Anwendung ein und hält zwischen 2 und 36 Stunden an.

Hormonbehandlung: In seltenen Fällen ist die erektile Dysfunktion durch ein Hormonungleichgewicht bedingt. Am häufigsten liegt dann ein Testosteronmangel vor, der durch eine entsprechende Hormonersatztherapie ausgeglichen bzw. behoben werden kann. Testosteronhaltige Präparate sollten nur nach Rücksprache mit dem Arzt eingenommen werden falls dieser bei Ihnen einen Testosteronmangel diagnostiziert hat.

Penisprothesen/-implantate: Diese sollten nur dann eingepflanzt werden, wenn alle anderen Behandlungsmethoden erfolglos waren, da dieses Verfahren endgültig ist. Heutzutage werden fast nur noch mehrteilige und hydraulische Prothesen eingesetzt. Im Gegensatz zu halbstarren Penisstäben haben hydraulische Implantate haben den Vorteil, dass der Penis nicht dauerhaft steif ist. Der künstliche Schwellkörper wird mit Hilfe eines Flüssigkeitsreservoirs, das sich im Bauchraum des Patienten befindet, gefüllt, was einer natürlichen Erektion sehr, sehr nahe kommt.

Operative Eingriffe (Venenligatur): Als die erektile Dysfuntion noch wenig untersucht war, wurden zur Wiedererlangung der Erektionsfähigkeit oftmals die Venen, die in den Penis führen, per Operation abgeschnürt in der Hoffnung, dass das sogenannte "Venenleck" versiegelt wird. Obwohl manche Männer eine anfängliche Verbesserung feststellen, treten Erektionsstörungen oftmals nach ein paar Monaten oder Jahren erneut auf. Aus diesem Grund wird diese Form der Operation heutzutage nur noch in Sonderfällen angewendet.

Sexualtherapie: Falls Ihre ED psychologisch bedingt ist, wie z.B. durch Probleme in der Partnerschaft, dann kann eine Sexual- bzw. Partnerschaftstherapie möglicherweise helfen. Das Ziel einer solchen Therapie ist es, den sexuellen Aspekt einer Beziehung wiederherzustellen und genussvoll zu gestalten, falls Sie und Ihr Partner über lange Zeit auf ein aktives Sexualleben verzichtet haben.

Ganz gleich, wo Ihre ED herrührt - bedenken Sie, dass sie in den meisten Fällen sehr gut behandelt werden kann und Sie sich nicht damit abfinden müssen. Wenden Sie sich noch heute an uns, wir helfen Ihnen gerne!