GPhC registered pharmacy GHpC registered pharmacy

 

Secured By RapidSSL and Trustico

 

 

 

 

Unser Arzt zum Thema Haarausfall

Ursachen von Haarausfall

Die Zeitspanne, nach der ein Kopfhaar ausfällt und sich erneuert, variiert zwischen einem und sechs Jahren. Deshalb verliert jeder Mensch täglich bis zu ca. 100 Haare. Wenn ein Haar ausgefallen ist, so wird es normalerweise durch ein neues Haar ersetzt, dass neu aus der Haarwurzel heraus gebildet wird und nachwächst (ca 1 cm im Monat).

Haarausfall bei Männern (Glatzenbildung, androgenetische Alopezie) tritt allmählich ein, d.h dir Haare fallen nach und nach aus. Die Haarfollikel werden immer schwächer und verkümmern und können daher ihrer Tätigkeit laufend neue Haare zu bilden nur schwer nachkommen. Die nachwachsenden Haare sind dünner und heller und was schliesslich bleibt, ist ein schütterer Flaum - das letzte Stadium des Haarasufalls vor der bleibenden Glatze.

Zu Glatzenbildung führender Haarausfall kann verschiedene Ursachen haben. Am besten lassen sich lokale und äussere Probleme beheben, bevor es zur tatsächlichen Glatzenbildung kommt. Verantwortlich für Haarausfall können z. B. die folgenden Faktoren sein: Hygiene, Traumata verschiedener Art, Infektionen oder andere medizinische/gesundheitliche Probleme. Hygienebedingte Probleme äussern sich z.B. in Schuppen, trockene Kopfhaut, starker Juckreiz sowie eine allgemein empfindliche Kopfhaut. In diesen Fällen ist es sehr wichtig, die Symptome sobald wie möglich zu behandeln, um zu verhindern, dass die Haarfollikel dauerhaft verkümmern. Genetische Ursachen von Haarausfall variieren, da Haarausfall als solcher nicht vererbt wird. Vielmehr ist die Qualität bzw. Anfälligkeit der Haar(wurzel)struktur erblich bedingt. Dies wird entweder von der Mutter oder vom Vater vererbt. Allgemeine oder auch akute Erkrankungen des Organismus können eventuell Veränderungen in der Kopfhaut auslösen und die normale Funktion beeinträchtigen. Auch bestimmte Medikamente haben möglicherweise einen Einfluss auf die Funktion der Haarfollikel, was zu vermehrtem Haarausfall führen kann.

Wie das Haar wächst

Das Haarwachstum hängt in vielerlei Hinsicht von der Durchblutung der Kopfhaut ab. Das Gefässsystem erfüllt unter anderem folgende Funktionen:

(1) Nähstoffversorgung der Haarwurzeln

(2) Abtransport von Schlacken und anderen unerwünschten Stoffen

Eine allgemeine gute Durchblutung ist daher unerlässlich für gesundes und kräftiges Haarwachstum. Desweiteren wirken sich gute Haarpflege sowie eine gesunde, ausgewogene Ernährung positiv auf das Haarwachstum aus.

Im anagenen Stadium des Haarawachstumszyklus teilen sich die Zellen in der Haarwurzel. Dieser Vorgang wird als Mitose bezeichnet. Es sammeln sich immer mehr Zellen an, was dazu führt, dass sie immer weiter aus der Haarwurzel herausgeschoben werden. Zusätzlich verhornen sie. Dieser Prozess hält solange an, bis das Haar aufhört zu wachsen. Normalerweise beträgt die Wachstumsphase ca 1-6 Jahre, bevor das Haar ausfällt. Bevor der Prozess von vorne beginnt, begibt sich die Haarwurzel zunächst in eine ca. dreimonatige telogene Ruhephase. Eine gesunde Haarwurzel nimmt danach wieder die normale Tätigkeit auf und neue Haare werden produziert.