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Malaria - Sumpffieber

Malaria ist eine tropische Infektionskrankheit, die durch weibliche Stechmücken übertragen wird. Weltweit sterben ca. eine Million Menschen weltweit jedes Jahr an Malaria und diese geschätzte Zahl nimmt jedes Jahr zu. Die Moskitos tragen den Erreger der Gattung Plasmodium und geben diesen per Mückenstich an den Menschen weiter. In Südamerika, Asien und Afrika, wo die Krankheit besonders verbreitet ist, sterben nach wie vor viele Menschen daran. In unseren europäischen Gefilden tritt Malaria nicht mehr auf, allerdings besteht die Gefahr, sich während eines Urlaubs in den (Sub)Tropen damit anzustecken, selbst wenn man sich nur wenige Tage dort aufhält. Informieren Sie sich also vorab, ob Malaria in Ihrem gewählten Reiseziel vorkommt und wenn ja, wie Sie sich schützen können.

Wodurch wird Malaria verursacht?

Malaria wird von einem kleinen Parasiten der Gattung Plasmodium (Sporentierchen) verursacht und durch die weiblichen Anopheles Moskitos auf den Menschen übertragen. Der Erreger sitzt im Verdauungssystem und den Speicheldrüsen der Mücke, die damit zum Wirt für den Parasiten wird und ihn durch ihren Stich an den Menschen weitergibt. Im Mensch setzen die Plasmodien dann in der Leber an und gelangen über die roten Blutkörperchen in den Blutkreislauf, was möglicherweise zu fatalen Folgen führen kann. Wenn der Parasit genügend Blutzellen befallen hat und sich stark vermehrt hat, greift er den Körper an, in dem die roten Blutkörperchen (Erythrozyten), die verantwortlich für den sauerstofftransport im Organisums sind zum Platzen gebracht werden. Der häufigste Übertragungsweg ist der von Stechmücke zu Mensch, jedoch kann Malaria auch direkt von Mensch zu Mensch übertragen werden, z.B. durch verseuchte Nadeln oder Bluttransfusionen.

Es gibt vier verschiedene Arten der Malaria, manche davon (Plasmodium falciparum – die schwerste und meistverbreitete Art) sind schwerwiegender als andere. Malaria ist meldepflichtig und sollte immer so schnell wie möglich behandelt werden, wenn Verdacht auf eine Erkrankung besteht.

Was sind die Symptome der Malaria?

Die Symptome des Sumpffiebers sind denen einer Grippe recht ähnlich. Die erkrankte Person hat Fieber und fühlt sich matt und schlapp. Auch Durchfall tritt sehr häufig auf. Dieser kann jedoch auch durch mit Fäkalien verunreinigtem Wasser oder Nahrung bedingt sein.

Im Normalfall manifestieren sich die Symptome nach einer Inkubationszeit von ein bis zwei Wochen. Falls derartige Symptome innerhalb eines Jahres nach Ihrer Reise auftreten, sollten Sie sich auf Malaria untersuchen lassen. Die heutzutage erhältichen Medikamente zur Malariaprophylaxe bieten umfassenden Schutz, allerdings besteht immer ein geringes Restrisiko und es gibt nichts, was hundertprozentigen Schutz gewährleisten kann. Ignorieren Sie die Frühwarnzeichen also nicht, wenn Sie sich in einem malariaverseuchten Gebiet aufgehalten haben. Die Symptome der Malaria sind leicht mit denen einer Grippe zu verwechseln. Bei der Malaria treten die Beschwerden jedoch schubweise bzw. in Intervallen auf und dauern dann zwei bis drei Tage an, weshalb die Krankheit auch Wechselfieber genannt wird.

Symptomchecker:

  • Fieber und Schüttelfrost - Temperatur bis zu 40ºC, steigend und dann wieder fallend
  • Kopfschmerzen
  • Müdigkeit
  • Gliederschmerzen
  • Schwäche
  • Erbrechen
  • Übelkeit
  • Schweissausbrüche
  • Durchfall
  • Mattigkeit

Wie oben beschrieben treten diese Symptome möglicherweise episodenhaft auf und klingen nach ein paar Tagen wieder ab, bevor sie dann erneut auftreten. Falls dies bei Ihnen der Fall ist, suchen Sie bitte umgehend einen Arzt auf und teilen Sie ihm mit, dass Sie in einem Malariarisikogebiet waren. Mit der richtigen Behandlung werden Sie sich nach ein paar Tagen schon wieder besser fühlen.

Wenn sie nicht korrekt behandelt wird, kann Malaria zu folgenden Komplikationen führen:

  • Abfall des Blutdrucks
  • Nierenversagen
  • Blutsturz
  • Leberprobleme
  • Schock
  • Koma
  • Tod

Wie schütze ich mich vor einer Ansteckung mit Malaria?

Sie können sich Malaria holen, wenn Sie ein Gebiet bereisen, in dem die Krankheit verbreitet ist. Der einzige hundertprozentige Schutz besteht also darin, nicht in solche Länder zu reisen, was allerdings auch bedeutet, auf das Besuchen einige der schönsten und atemberaubensten Länder und Regionen dieser Welt zu verzichten. Es ist wichtig, dass Sie sich adäquat vor Malaria schützen, was ganz einfach durch die Einnahme von geeigneten Medikamenten zur Malariaprophylaxe geschehen kann. Ausserdem können Sie Ihr Möglichstes tun, um Moskitostuche zu vermeiden, z.B. langärmelige Kleidung, Moskitonetze, Insektenspray usw. Beraten Sie sich frühzeitig mit Ihrem Arzt, am Besten mindestens sechs Wochen vor Reisebeginn.