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Menopause/Hormonersatztherapie

Die Menopause ist ein ganz natürlicher Vorgang. Bestimmte Medikamente können die Symptome während der Wechseljahre jedoch erleichtern. Die beste Behandlung ist die Hormonersatztherapie. Einige dieser Therapieformen sind jedoch ziemlich risikoreich. Einige der Medikamente erleichtern die Symptome der für die Wechseljahre typischen Hitzewallungen. Die Patientin sollte, zusammen mit ihrem Arzt, sorgfältig abwägen, ob Hormonersatztherapie angesichts der Risiken angebracht ist.

Welche unterstützenden Behandlungsmethoden stehen während der Menopause (Wechseljahre) zur Verfügung?

Hormonersatztherapie

Die Hormonersatztherapie wird während oder auch nach der Wechseljahre angewandt, um eventuellen gesundheitlichen Beschwerden vorzubeugen bzw. unangenehme Symptome (Hitzewallungen) zu lindern, die oft mit einem niedrigen Östrogen, Progesteron- und Testosteronspiegel einhergehen. Die Hormonersatztherapie kann mit Hilfe von Pflastern, Tabletten, cremes, Spiralen, Vaginalringen, Gels oder auch per Injektion (selten) erfolgen.

Orale Verhütungsmittel - die Pille

Frauen in der Perimenopause (die 1 bis 2 Jahre vor der eigentlichen Menopause) bekommen oftmals die Pille verschrieben, um unregelmässige Blutungen der Scheide zu behandeln. Während der Umstellung in den Wechseljahren kommt es oftmals zu starken, unregelmässigen Blutungen, wenn Östrogene gegeben werden. Deshalb wird in diesen Fällen oft die Pille verschrieben, um die Monatsblutungen zu regulieren, Hitzewallungen zu lindern und um Empfängnisschutz zu gewährleisten.

Lokale (vaginale) Hormonbehandlungen

Es gibt auch lokal anzuwendende (vaginal einzuführende) hormonhaltige Mittel, um den Östrogenmangel auszugleichen, wie etwa einen östrogenhaltigen Scheidenring, Creme oder vaginal einzuführende Östrogentabletten. In manchen Fällen werden sowohl orale sowie lokale Präparate kombiniert.

Andere Behandlungsmethoden

Antidepressiva: Eine bestimmte Gruppe von Antidepressiva, die sogenannten selektiven Serotoninwiederaufnahmehemmer haben sich bei 60% der Frauen in den Wechseljahren, die mit diesen Medikamenten behandelt wurden, als hilfreich bei der Linderung der typischen Hitzewallungen erwiesen. Antidepressiva haben jedoch mögliche Nebenwirkungen wie ein vermindertes sexuelles Verlangen bzw. sexuelle Dysfunktion.

Andere Medikamente : Es gibt auch andere veschreibungspflichtige Medikamente, die Hitzewallungen mindern, jedoch wurden diese Medikamente nicht speziell zur Behandlung dieser Hitzewallungen entwickelt. Jedes Medikament hat mögliche Risiken und Nebenwirkungen, deshalb sollte die Einnahme nur nach Rücksprache mit dem Arzt erfolgen. Medikamente, die Hitzewallungen nachweislich reduzierten sind z.B. Gabapentin (Neurotonin, normalerweise verschrieben zur Behandlung von Epilepsie) oder auch Clonidine (Blutdrucksenker)..

Alternative Behandlungsmethoden

Bitte bedenken Sie, dass auch die hormonfreien Behandlungen Nebenwirkungen haben und eventuell nicht ganz so viel Linderung verschaffen wie die Hormonersatztherapie.

Pflanzliche Östrogene (Phytoöstrogene, Isoflavone)

Isoflavone sind chemische Stoffe, die in Soja und anderen Pflanzen, sogenannten Phytoöstrogenen (Östrogene pflanzlichen Ursprungs) enthalten sind. Ihre Struktur ist ähnlich aufgebaut wie die Östrogene, die natürlich vom Körper hergestellt werden. Phytoöstrogene sind jedoch weitaus schwächer in de Wirkung als natürliche Östrogene.

Vitamin E

Manche Frauen berichten, dass Vitamin E Nahrungsergänzungen leichte Hitzewallungen mildern. Es gibt jedoch keine medizinischen Studien, die die Wirksamkeit von Vitamin E bei Symptomen der Menopause wissenschaftlich belegen. Einige Studien haben gezeigt, dass ein Übermass an Vitamin E mit Gefässkrankheiten in Verbindung gebracht wird, weshalb Sie nicht mehr als 400 Einheiten pro Tag einnehmen sollten.

Traubensilberkerze

Extrakte der Traubensilberkerze werden in Europa traditionell zur Linderung von Hitzewallungen während der Wechseljahre angewandt. Es gibt jedoch bisher nur sehr wenige wissenschaftliche Studien zu Wirkung und Anwedungssicherheit dieses pflanzlichen Mittels.

Andere alternative Behandlungsmethoden

Es gibt zahlreiche 'natürliche' Mittel, um die Symptome der Menopause zu lindern, z.B. auch Lakritze, Dong Quai ('weiblicher Ginseng'), Mönchspfeffer oder auch Yamuswurzel. Bisher gibt es jedoch keine medizinischen Studien zur Wirksamkeit und Anwendungssicherheit dieser Produkte.

Frauen, für die orale oder vaginale Östrogene nicht in Frage kommen, z.B. im Fall von Brustkrebs, oder wenn man ganz einfach keine Hormone nehmen möchte, dann stehen Ihnen zahlreiche rezeptfreie Gleitgele zur Verfügung. Diese sind jedoch nicht so wirksam wie östrogenhaltige Präparate bei der Behandlung von Scheidentrockenheit.

Ganz einfache Massnahmen wie z.B. kalte Getränke, luftige Kleidung oder auch das Vermeiden von scharfen Speisen sind in manchen Fällen ausreichend zur Linderung von Hitzewallungen.